Neues in 2013

Categories: Aktuelle Rechtsprechung

Im Bereich Lohnnebenkosten gelten neue Beitragssätze und Einkommensgrenzen.

In der Rentenversicherung ist der Beitragssatz von 19,6 % um 0,7 Prozentpunkte auf 18,9 % und damit auf den niedrigsten Stand seit 1996 gesunken.

Die Beitragsbemessungsgrenze für die Gesetzliche Rentenversicherung und Arbeitslosenversicherung steigt um  200,00 € auf  5.800 € Brutto-Monatsgehalt im Westen und auf 4.900,00 € in den neuen Bundesländern.

In der Gesesetzlichen Krankenversicherung erhöht sich die Beitagsbemessungsgrenze auf  52.200 € Brutto-Jahreseinkommen.

Die Lohngrenze für Minijobs steigt von  400 € auf  450,€ monatlich. Zudem gibt es eine Änderung bei der Rentenversicherungspflicht. Während früher Minijobber nur auf Antrag unter die volle Rentenvericherungspflicht fielen, unterliegen sie seit 01.01.2013 grundsätzlich der gesetzlichen Alterversorgung. Nur auf Antrag kann man sich hiervon befreien lassen. Dies gilt aber nur für geringfügig Beschäftigte, die nach dem 31.12.2012 einen 450-Euro-Job antreten oder deren Verdienst 2013 von vormals unter 401,00 € auf bis zu 450,00 € monatlich aufgestockt wird.

Minijobber, die der gesetzlichen Rentenversicherung unterliegen, zahlen lediglich die Differenz zwischen dem Pauschalbeitrag von 15 % , den ohnehin der Arbeitgeber abführt, zum gesetzlichen Rentenversicherungssatz, derzeit also 3,9 %. Versicherungspflichtige Arbeitnehmer  erhalten dann die vollen Pflichtbeitragszeiten in der Rentenversicherung angerechnet.

Die Bezugsdauer für das Kurzarbeitergeld wurde angesichts der drohenden Verschlechterung auf dem Arbeitsmarkt auf bis zu 12 Monate verlängert. Arbeitnehmer erhalten das Kurzarbeitergeld über ihren Arbeitgeber, der die Kurzarbeit anmelden muss.